Hochtaunuskliniken

Aktuelles aus der Pflegedienstdirektion

1.4.2010: Das Bildungsinstitut für Gesundheit und Pflege zieht um

Das Bildungsinstitut für Gesundheit und Pflege ist von der Taunusstraße in die Siemensstraße gezogen und hat seine Arbeit in den neuen Räumen aufgenommen. "Der Umzug war aufgrund der beengten räumlichen Gegebenheiten dringend erforderlich. Nun verfügt das Bildungszentrum über eine größere Anzahl an großzügig geschnittenen Zimmern, die mit modernsten Medien, wie zum Beispiel interaktiven Whiteboards, ausgestattet sind", erläutert der Aufsichtsratsvorsitzende der Hochtaunus-Kliniken gGmbH, Landrat Ulrich Krebs, während der Vorstellung. Das Bildungsinstitut ist institutionell an die Hochtaunus-Kliniken angeschlossen.

Das Bildungszentrum verfügt in der Siemensstraße neben drei großen Klassenräumen für den theoretischen Unterricht auch über einen Demonstrationsraum mit zwei elektrisch verstellbaren Betten, die für praktische Übungen genutzt werden können. Den Schülerinnen und Schülern steht außerdem noch eine eigene Küche mit angeschlossenem Aufenthaltsraum zur Verfügung. Neben den Büros gibt es für die Lehrkräfte dort auch einen Besprechungsraum. "Die Krankenpflegeschule leistet seit Jahren hervorragende Arbeit und sichert den Nachwuchs an gut ausgebildeten Pflegerinnen und Pflegern. Durch diesen Umzug sind die Voraussetzungen dafür noch deutlich verbessert worden", ergänzt Klinik-Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty.
Am Bildungsinstitut ist auch die zentrale innerbetriebliche Fortbildung für den ärztlichen Dienst, den Pflegedienst und für die Mitarbeiter der Verwaltung angesiedelt.

Hier werden unter anderem Konzepte zur Weiterentwicklung der Hochtaunus-Kliniken auch im Bezug auf den Neubau erarbeitet.

Der neue Standort hat dem Bildungszentrum außerdem noch die Möglichkeit eröffnet, einen weiteren Ausbildungsgang anzubieten. "Das Regierungspräsidium in Darmstadt hat unseren Antrag auf einen Ausbildungsgang für die einjährige Krankenpflegehilfeausbildung aufgrund der neuen Räume und der Einstellung einer weiteren Pflegepädagogin genehmigt", freut sich Krebs. Schon im August wird der erste Ausbildungsgang mit 15 Ausbildungsplätzen für Hauptschulabgänger starten. Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung bietet die Chance, ohne Realschulabschluss die dreijährige Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung zu absolvieren.

Das Bildungsinstut für Gesundheit und Pflege bildet zurzeit 67 Schülerinnen und Schüler zu Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpflegern aus. Der theoretische Teil der Ausbildung wird von viereinhalb hauptamtlichen Lehrkräften und 10 Fremddozenten übernommen. Die praktische Ausbildung erfolgt überwiegend in den Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg und Usingen. Außerdem finden Ausbildungsabschnitte in ambulanten Pflegeeinrichtungen der Kooperationspartner in Bad Homburg, Oberursel und Neu-Anspach statt. Einen Einblick in die psychiatrische Pflege erhalten die Auszubildenden während eines Einsatzes in der Vitos-Klinik in Köppern.

Klassenraum
Der theoretische Unterricht findet in hellen, modernen Klassenräumen statt.

26.10.2009: Neues Modellprojekt "Pflege in der Lebensspanne"

Im Jahre 2009 hat das "Bildungsinstitut für Gesundheit und Pflege" in Kooperation mit dem Rotkreuzcampus in Kronberg vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit die Genehmigung erhalten, eine Fortsetzung des Modellprojektes "Pflege in der Lebensspanne" durchzuführen.

"In das Projekt ‚Lebensspanne 2' fließen alle Erfahrungen aus unserem ersten Bundesmodell ein, das wir im März 2008 erfolgreich abgeschlossen haben", berichtet Jutta Rümann-Heller, die Leiterin des Bildungsinstituts. "Mit den doppelt qualifizierten Abgängern des Modellprojekts begegnen die Hochtaunus-Kliniken in

geeigneter Form dem demographischen Wandel und sorgen für eine professionelle pflegerische Versorgung der Bevölkerung."
Die Ausbildung im Rahmen des Modellprojekts dauert 3,5 Jahre und ist so konzipiert, dass im sechsten Semester die Abschlussprüfungen für die Altenpflege geplant sind und im siebten Semester die Abschlussprüfungen für die Gesundheits- und Krankenpflege. Auch wird es eine Veränderung in beiden Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen dahingehend geben, dass die Inhalte, die in beiden Prüfungen gleich sind, zusammen in der ersten Abschlussprüfung absolviert werden können. Der Modellkurs beginnt am 1. April 2010.

22. Oktober 2008: Wir machen mit bei der "Aktion Saubere Hände"

Am 1.1.2008 fiel der Startschuss für eine Kampagne, die über zwei Jahre geht und an der sich auch die Hochtaunus-Kliniken beteiligen: Die "Aktion Saubere Hände". Träger der Initiative sind das Aktionsbündnis Patientensicherheit, die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e. V. und das Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von nosokomialen Infektionen; Schirmherrin ist Gesundheitsministerin Ulla Schmidt.

Vorreiter bei dieser Aktion ist die Schweiz, wo es den 116 teilnehmenden Krankenhäusern in einem Zeitraum von 4 Monaten gelang, die Compliance der Händehygiene um ca. 25 Prozent zu steigern.

In Deutschland treten pro Jahr etwa 500.000 Krankenhausinfektionen auf, die nicht nur zusätzliches Leid für die Patienten mit sich bringen, sondern auch das Gesundheitswesen mit erheblichen zusätzlichen Kosten belasten. Die einfachste und wichtigste Maßnahme zur Vermeidung dieser Infektionen ist: Hände desinfizieren! Und zwar vor und nach jedem Patientenkontakt. Regeln und Notwendigkeit dieser Maßnahme sind nichts Neues und allen Krankenhausmitarbeitern grundsätzlich bekannt, nur mit der Umsetzung hapert es oft noch.

Überprüfung der Händesinfektion in der Black Box
Alles gründlich desinfiziert? Die Black Box bringt's ans Licht

Am 22. Oktober, dem bundesweiten Aktionstag der "Aktion Saubere Hände", wurden an Informationsständen sowohl im Bad Homburger als auch im Usinger Krankenhaus Mitarbeiter, Patienten und Besucher über die Hintergründe der Aktion aufgeklärt. In einer "Black Box" konnte man unter Schwarzlicht die Effizienz der vorher durchgeführten Händesdesinfektion überprüfen.

Auch die Presse wurde im Rahmen einer Pressekonferenz informiert und berichtete über die Kampagne und die Aktionen in den Hochtaunus-Kliniken.

Wir machen mit!
Wir machen mit!

21. Oktober 2008: Weiterqualifikation als Case Manager abgeschlossen

14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochtaunus-Kliniken aus den Bereichen CareManagement und Sozialberatung haben in einem achtmonatigen berufsbegleitenden Lehrgang eine Zusatzqualifikation als Case Manager/-in erworben.

Aus der Hand ihres Dozenten, Dipl.-Soz.-Päd. Wicher Broer von der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld (FHM) erhielten die frisch gebackenen Case Manager/-innen am 21. Oktober 2008 im Rahmen einer Feierstunde ihr Zertifikat der DGCC (Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management). "Sie haben hier etwas ganz Besonderes geschafft", lobte Broer die Lehrgangsteilnehmer und teilte abschließend mit, dass geplant ist, die Abschlussarbeiten in einer Publikation zusammenzufassen und als Buch zu veröffentlichen.

"Es war schon eine enorme Leistung dieser Mitarbeiter, die zeit- und arbeitsaufwendige Weiterqualifikation mit ihrer ebenso anstrengenden Tätigkeit in den Hochtaunus-Kliniken in Einklang zu bringen", betonte Peter Ruf, Geschäftsführer und Pflegedienstdirektor der Kliniken, in seiner Ansprache. "Aber wir sind sicher, dass die neu erlangten Kenntnisse dazu beitragen werden, sowohl schnellstmöglich als auch qualitätssteigernd die nachstationäre Versorgung unserer Patienten effektiv und effizient zu organisieren."

Die Fortbildung durch die FHM fand von Dezember 2007 bis Juli 2008 statt und

Die erfolgreichen Absolventen/-innen zeigen stolz ihr Diplom.
Die erfolgreichen Absolventen/-innen zeigen stolz ihr Diplom.

wurde durch die erfolgreiche Teilnahme an zwei schriftlichen Klausuren sowie eine wissenschaftliche Abschlussarbeit jedes Teilnehmers zu der Thematik beendet.

Case Manager/-innen steuern einerseits die konkrete Fallarbeit (Fallmanagement) und andererseits die damit zusammenhängende Organisation der Dienstleistungsangebote im Sinne von Effektivität und Effizienz, u. a. in der Sozialarbeit, in der Jugend- und Familienhilfe, in der Behindertenhilfe und im Gesundheitswesen. Das Handlungskonzept des Case Managements gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ziel des Verfahrens ist es, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zu unterstützen und durchgängige Fallverantwortung zu übernehmen. Trotz entsprechender Nachfrage gibt es zurzeit immer noch wenig professionell ausgebildete Case Manager/innen. Experten gehen von einem zunehmend steigenden Bedarf aus.

08. November 2005: Innovationspreis Bad Homburg gewonnen! Pflege setzt Meilenstein im Entlassungsmanagement!

In Würdigung der Entwicklung und Umsetzung eines ganzheitliches Betreuungskonzept für Patienten wurden den Hochtaunus-Kliniken der zweite Platz im Rahmen des 2. Bad Homburger Innovationspreises verliehen. Der Preis ist mit 3.000 Euro Preisgeld dotiert.

Mit der Einführung des neuen Konzeptes werden Patienten in den Hochtaunus-Kliniken zukünftig von der Aufnahme bis in überleitende Weiterversorgung von einem festen Ansprechpartner, dem CareManager betreut.

Durch die Darstellung eines solchen zentralen Mittelpunktes (CareManagement), in dem alle Fäden zusammen laufen, wird es möglich, dem Patienten seinen individuell notwendigen Aufenthalt und Versorgungs- und Behandlungsbedarf sicher zu stellen.

Die Projektgruppe freut sich ...
Die Projektgruppe freut sich nach einem Jahr harter Arbeit über die Auszeichnung!

Der Patient kann frühzeitig in seine gewohnte Umgebung zurückkehren, ist aber trotzdem sofort in fachlicher Betreuung und daher sehr schnell wieder in seinem eigenen Selbstpflegesystem.

Download: Presseinformation (PDF)