Hochtaunuskliniken – Klinik Bad Homburg

Gemeinsam zum Ziel

Neben den rein medizinischen Maßnahmen profitiert der Patient von einem umfassenden unterstützenden Angebot, das die stationäre und ambulante Behandlung begleitet.

Pflege
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheits- und Krankenpflege betreuen Sie auf Station und in den Ambulanzen. Sie unterstützen, sie engagieren sich in den verschiedensten Phasen der Behandlung und organisieren die Abläufe vor, während und nach dem Eingriff. Sie unterstützen Sie im gesamten Tagesablauf und haben ein offenes Ohr für Ihre Sorgen und Gedanken.

Physiotherapie
Nach der Operation bestehen häufig Einschränkungen der Mobilität. Trotz der notwendigen Ruhephasen ist jedoch eine frühzeitige Rückkehr zur körperlichen Aktivität erforderlich, um Komplikationen zu vermeiden. Die Mitarbeiter werden Ihnen mit individuell angepassten Übungen helfen, schnell zu Ihrem üblichen Aktivitätsniveau zurückkehren zu können.

Ernährungsberatung
Unsere Patienten erhalten generell eine individuelle Ernährungsberatung, die sowohl die Phase nach dem Eingriff betrifft, als auch langfristige Tips zur gesunden Ernährung beinhaltet. Wir erreichen so, dass Sie sich schneller besser fühlen. Die Vereinbarung von Terminen unter Einbeziehung der Angehörigen ist möglich.

Stomatherapie
Vor allem bei Erkrankungen des Enddarms kann in seltenen Fällen die Anlage eines vorübergehenden oder bleibenden künstlichen Darmausganges erforderlich sein. Bei absehbarer Notwendigkeit für diese Maßnahme wird bereits vor dem Eingriff eine Information durch besonders geschulte Mitarbeiter erfolgen.

Nach dem Eingriff erfolgt die Betreuung und Anleitung zur Pflege des künstlichen Darmausganges auch in Überleitung in das häusliche Umfeld. Eine Angehörigenschulung ist selbstverständlich ebenfalls möglich. Auch bei plötzlich auftretenden Problemen zuhause stehen Ihnen die speziell geschulten Mitarbeiterinnen zur Verfügung.

Hospiz-Partner
Das Hospiz Arche Noah und der ambulante Hospizdienst Bad Homburg sind als Krankheitsbegleiter engagiert. Im Vordergrund steht die Lebensqualität des Menschen in Situationen, in denen eine Heilung der Erkrankung nicht mehr möglich ist.

Nachsorge
Nach Entfernung des Tumors ist eine konsequente Nachsorge erforderlich. Bei Entlassung erfolgt eine individuelle Nachsorgeplanung. Wir arbeiten eng mit niedergelassenen Ärzten zusammen und stehen bei Fragen oder fraglichen Befunden gerne unterstützend zur Verfügung.

Psychoonkologische Betreuung
Die Diagnose Darmkrebs stellt für viele Betroffene auch eine emotionale Extremsituation dar. Kreisende Gedanken sind selten zielführend und belasten. Frau Deussen und Herr Fahimi unterstützen Sie kompetent, Ihren individuellen Weg zu finden, mit den Sorgen, Nöten und Ängsten umzugehen und das seelische Gleichgewicht wieder zu erlangen. Das Angebot erstreckt sich selbstverständlich über den gesamten stationären und ambulanten Behandlungsbereich.

Sozialberatung
Durch das Team der Sozialberatung erfolgt bereits kurz nach der Operation die Kontaktaufnahme mit Ihnen bzw. auf Wunsch auch mit den Angehörigen, um Sie zu Fragen der Rehabilitation (Anschlussheilbehandlung), Weiterversorgung oder Behörden- und Versicherungsangelegenheiten zu informieren.
Weiterhin bestehen Angebote zur Vermittlung zu psychologischen und sozialen Beratungsdiensten und Selbsthilfegruppen, onkologische Nachsorgebehandlungen, Beratung bezüglich Schwerbehindertengesetz, Sozialhilferecht und Pflegeversicherung.

Seelsorge
Katholische und evangelische Klinikseelsorge stehen auch konfessionsungebunden für Gespräche, Trost und Zuspruch zur Verfügung. Auf Wunsch vermitteln sie auch Kontakt zu Seelsorgern anderer Glaubensrichtungen.

Schmerztherapie
Wir sind immer bestrebt, Diagnostik und Therapie schmerzfrei durchzuführen. Hierzu werden verschiedene Verfahren und Medikamente verwendet. Bei Bedarf ist auch die Überleitung in eine ambulante Schmerztherapie möglich.

Selbsthilfegruppen
Die Deutsche ILCO e.V. verfügt über mehrere Gruppen im Rhein-Main-Gebiet. Gerne stellen wir den Kontakt für eine Erstinformation auch schon während des stationären Aufenthaltes her. Der Gedankenaustausch mit ebenfalls Betroffenen hilft Ängste und Ungewissheit zu reduzieren.