Hochtaunuskliniken – Klinik Bad Homburg

Dialysezugänge

Um ein chronisches Nierenersatzverfahren durchführen zu können, legen wir punktierbare Verbindungen zwischen körpereigener Vene und Arterie (sog. AV-Fisteln) oder Prothesenverbindungen (Shunts) an. Es werden auch Dialysekatheter, die in das Venensystem (Demers-Katheter) oder die Bauchhöhle (CAPD-Katheter) führen, implantiert. Ihr betreuender Nephrologe berät Sie über die verschiedenen Dialyseverfahren. In einem gemeinsamen Gespräch werden wir dann den für Sie am besten geeigneten Dialysezugang wählen.

Unser primäres Ziel ist, eine sogenannte native Fistel anzulegen, d. h. ohne eine Prothese auszukommen, um letztlich auch einer potentiellen Infektionsgefahr durch die wiederholten Punktionen entgegenzuwirken.

In aller Regel wird der Eingriff in örtlicher Betäubung und als ambulante Operation durchgeführt. Meist bedarf es einer Zeit von etwa 4 bis 6 Wochen, bis eine AV-Fistel oder Shunt zur Dialyse punktiert werden kann. Daher ist es anzustreben, den Dialysezugang rechtzeitig vor Beginn der eigentlichen Behandlungen anzulegen.