Hochtaunuskliniken – Klinik Bad Homburg

Haus mit Tradition

Die Geschichte des Krankenhauses Bad Homburg reicht bis in die Mitte des vorletzten Jahrhunderts zurück. Am 5. Mai 1851 wurde das Allgemeine Krankenhaus in der Elisabethenstraße 10 (ehemalige Hofreite) mit zunächst 15 Betten in Betrieb genommen. Trotz der Erweiterung auf 40 Betten erwies sich die Anstalt bald als zu klein und wurde geschlossen.

Ein Neubau wurde in der Taunusstraße auf dem Gelände des heutigen Krankenhauses errichtet und am 25. Oktober 1904 mit 78 Betten seiner Bestimmung übergeben.
Im Jahre 1928 übernahm der damalige Obertaunuskreis das Allgemeine Krankenhaus, das von da an den Namen "Kreiskrankenhaus Obertaunus" führte und wegen der steigenden Bevölkerungszahl 1928 und 1930 aufgestockt werden musste. Ein weiterer Gebäudetrakt wurde 1941 fertiggestellt.

Nach dem zweiten Weltkrieg erwiesen sich die vorhandenen Kapazitäten erneut als zu klein, so dass der Kreistag des Obertaunuskreises abermals einen großzügigen Ausbau des Krankenhauses in zwei Bauabschnitten beschloss; 1961 wurde der erste (heute C-Bau) und 1966 der zweite (heute B-Bau) Erweiterungsbau eingeweiht.

Aufgrund der in den 70er Jahren erfolgten Modernisierungsmaßnahmen waren die Voraussetzungen geschaffen, um das Krankenhaus 1979 zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt am Main und Gießen zu machen.

After-Work-Party im Kreiskrankenhaus Obertaunus (etwa 1958)

Mit Inbetriebnahme des neuen OP-Traktes im Jahr 1985 wurde die Leistungsfähigkeit des Hauses erheblich gesteigert.
Im Sommer 1991 konnte die neu gestaltete Eingangshalle mit einem gemütlichen Café, einem Kiosk und einem Friseursalon eingeweiht werden.

Mit der Umwandlung von Sechsbettzimmern in Zwei- und Einbettzimmer konnte den Bedürfnissen der Patienten besser entsprochen werden.

Ende 1997 wurde der Neubau "Funktionstrakt Nord" in Betrieb genommen.