Hochtaunuskliniken – Klinik Usingen

Narkose

Im Bereich der Anästhesien wurden in den letzten Jahrzehnten maßgebliche Verbesserungen in Bezug auf die Sicherheit während der Narkose und das Wohlbefinden des Patienten nach der Operation erzielt.

Wir bieten unseren Patienten moderne Anästhesieverfahren mit höchstem Sicherheitsstandard in der Medizintechnik. Unangenehme Nebenwirkungen der verwendeten Narkose-Medikamente wie Übelkeit und Erbrechen treten nur noch selten (in 1 bis 3 % der Fälle) auf. Allergische Reaktionen sind heute äußerst rar (0,3 %).

Spätestens am Vortag der Operation führen wir mit unseren Patienten ein ausführliches Aufklärungsgespräch über die Narkose, um alle Fragen zufriedenstellend zu beantworten. Dabei verschafft sich der Anästhesist ein genaues Bild über den Gesundheitszustand des Patienten, untersucht ihn gründlich auf Vorerkrankungen und informiert über die bei der Operation zur Wahl stehenden Narkoseverfahren.

OP
Wir sind bei Ihnen!

Nach der Operation werden die Patienten im Aufwachraum so lange überwacht, bis Bewusstsein, Kreislauf und Atmung so klar und stabil sind, dass sie wieder auf der normalen Pflegestation versorgt werden können.

Der Schmerzentstehung nach Operationen beugen wir durch die frühzeitige Gabe von Schmerzmitteln im OP vor. Sollten nach dem Eingriff dennoch Schmerzen auftreten, so werden diese umgehend behandelt. In der Abteilung für Anästhesie werden im Jahr ca. 1.800 Narkosen durchgeführt, davon 400 bei ambulanten Eingriffen. Der Anteil an Regionalanästhesien liegt bei ca. 25 %.

Narkose-Verfahren

Je nach Operationsart und persönlichem Befinden des Patienten bieten wir folgende Narkoseverfahren an:

Vollnarkose
Bei Vollnarkosen werden Schlaf- und Schmerzmittel injiziert, so dass der Patient während der Operation nichts spürt. Zumeist ist für die Dauer des Eingriffs eine künstliche Beatmung erforderlich. Alle lebenswichtigen Funktionen werden während der Narkose vom Narkosearzt überwacht.

Regionalanästhesieverfahren
Bekannte Regionalanästhesieverfahren sind die rückenmarksnahen Verfahren Spinalanästhesie und Periduralanästhesie sowie die Betäubung der Armnerven (Plexusanästhesie). Über meist sehr feine Kanülen wird in die Nähe der Nerven ein Betäubungsmittel gespritzt, das die Weiterleitung von Schmerz- und anderen

Sinnesempfindungen aus dem Operationgebiet verhindert. Die Beweglichkeit ist manchmal eingeschränkt. Diese Verfahren haben den Vorteil, dass der Patient während des Eingriffs bei Bewusstsein ist und auf Wunsch sogar während der Operation Musik seiner Wahl hören kann. Auch bei einer Regionalanästhesie überwacht der Narkosearzt die Körperfunktionen während der gesamten Operation.

Periduralanästhesie in der Geburtshilfe
Zur Erleichterung einer Entbindung bieten wir werdenden Mütter einen Periduralkatheter an. Dieser wird rückenmarksnah an der Wirbelsäule angelegt, um Betäubungsmittel in die Nähe der Nerven zu bringen, die den Geburtsschmerz leiten. Mit diesem Anästhesieverfahren ist eine deutliche Geburtserleichterung möglich.