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Schwerpunkte der Pneumologie & Onkologie

Dieses Bild zeigt eine Fachkraft bei der Behandlung eines Patienten.
Im Folgenden möchten wir Sie über die wesentlichen Schwerpunkte im Bereich der Medizinischen Klinik III informieren. Die Auflistung erfolgt dabei in alphabetischer Reihenfolge.

Asthma bronchiale

nennt man die anfallsartige Luftnot, welche in aller Regel durch äußere allergisierende Einflüsse vermittelt wird. Je nach Ausprägung muss dieses bei Bedarf oder dauerhaft mit Sprays oder Tabletten behandelt werden.

Bronchialkarzinome (Lungenkrebs)

sind bösartige Erkrankungen der Lungen, des Rippen- oder Brustfells. Eine rasche Diagnostik unter anderem mittels Computertomographie und Bronchoskopie ist entscheidend für das weitere Überleben. Auf diesem Weg wird das Ausmaß der Erkrankung und die feingewebliche Zuordnung der Krebsart erreicht. Dadurch bestimmt sich die Behandlung des Krebses über Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation oder einer Kombination aus diesen drei. Die Chemotherapie wird dabei durch die Medizinische Klinik III durchgeführt, die Operation durch unsere Partnerabteilungen und die Bestrahlung in umliegenden strahlentherapeutischen Einheiten.

Chronische Bronchitis (COPD) und Lungenüberblähung (Emphysem)

Hierbei handelt es sich um zwei Volkskrankheiten, welche in der Regel der Fälle durch eine jahrzehntelange Rauchbelastung der Atemwege bedingt ist. Hierdurch kommt es zu einer chronischen Entzündung mit Verengung der Atemwege und Überblähung der Lungen. Das Hauptsymptom ist Husten und Luftnot verschieden starker Ausprägung. Bei fortgeschrittener Erkrankung können die Langzeitsauerstoff-Therapie und die Heimbeatmung erforderlich werden.

Heimbeatmung

Patienten, die aufgrund einer fortgeschrittenen Lungen- oder Atemwegserkrankung keinen ausreichenden Gasaustausch erzielen und bei denen möglicherweise ein Versagen der Atemmuskulatur zu befürchten ist, müssen auch im häuslichen Bereich über eine dicht sitzende Maske beatmet werden. Gelegentlich wird diese Behandlung mit einer Langzeitsauerstoff-Therapie kombiniert. Ein weiteres Einsatzfeld der Heimbeatmung sind Patienten mit Schlaf-Apnoe. Die Austestung der richtigen Einstellung dieser Therapie wird unter stationären Bedingungen durchgeführt.

Langzeitsauerstoff-Therapie

Patienten, die aufgrund einer fortgeschrittenen Lungen- oder Atemwegserkrankung keine ausreichende Konzentration mit Sauerstoff im Blut aufweisen, müssen Sauerstoff über die Nase von außen zugeführt bekommen. Die Austestung der richtigen Dosis und Einleitung dieser Therapie wird unter stationären Bedingungen durchgeführt. Gelegentlich wird diese Behandlung mit einer Heimbeatmung kombiniert.

Leukämie

Mit Leukämie bezeichnet man bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems. In Abhängigkeit vom Verlauf unterscheidet man akute und chronische Formen. In der Regel sind die akuten Formen aufgrund ihres raschen Verlaufes eher lebensbedrohlich als die chronischen.

Lungenfibrose

Die Lungenfibrose ist eine Erkrankung des Lungengewebes, wobei die Atemwege selbst nicht betroffen sind. Durch zum Beispiel autoimmunologische Prozesse, Verstrahlung oder äußere Einflüsse kommt es zu einer „Vernarbung“ des Lungengewebes. Das Hauptsymptom sind Husten und Luftnot verschieden starker Ausprägung. Bei fortgeschrittener Erkrankung können die Langzeitsauerstoff-Therapie und die Heimbeatmung erforderlich werden.

Lymphome

Als Lymphom bezeichnet man prinzipiell jegliche Vergrößerung von Lymphknoten. Diese können sowohl gut- als auch bösartig sein. Bei dem malignen Lymphom handelt es sich um die bösartige und massenhafte Vermehrung eines speziellen Lymphozyten, der umgangssprachlich auch als Lymphknotenkrebs bezeichnet wird. Dieses maligne Lymphom lässt sich in Non-Hodgkin- und Hodgkin-Lymphome einteilen.

Pneumonie (Lungenentzündung) und Akutes Lungenversagen

Mit diesen Begriffen werden die Entzündungen des Lungengewebes oder der Atemwege durch Viren oder Bakterien in verschiedenen Ausprägungsgraden beschrieben. Bei dem akuten Lungenversagen handelt es sich um eine schwerste Lungenentzündung beider Lungenflügel, welche mittels Beatmungstherapie auf der Intensivstation behandelt werden muss.

Pulmonale Hypertonie (Bluthochdruck der Lunge)

Der Bluthochdruck in der Lunge kann alleine oder als Folge anderer Lungenkrankheiten auftreten und fällt meist zunächst über Luftnot der Betroffenen unter körperlicher Belastung auf. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, deren Erforschung erst in den letzten Jahren zu effektiven Therapien geführt hat. Bis dahin sind eine Vielzahl der Erkrankten an einem fortgesetzten Herzversagen gestorben.

Schlaf-Apnoe

Die Schlaf-Apnoe ist eine Atemstörung während des Schlafes. Durch Atempausen unterschiedlicher Länge kommt es zu einem Schlaf mit nur unzureichender Erholung während der Nacht. Mögliche Folgen sind Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Mattigkeit und vieles mehr. Die Medizinische Klinik III bietet den stationären Patienten eine Vortest-Untersuchung an. Sollten sich dabei krankhafte Befunde zeigen, überstellen wir unsere Patienten zur definitiven Abklärung in ein ausgewiesenes Schlaflabor. Dort erfolgt dann auch die Einstellung einer Heimbeatmung.

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