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Bild passend zu Strahlentherapie

Strahlentherapie

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, sehr geehrte Angehörige,

im Namen des gesamten Teams begrüße ich Sie ganz herzlich in der Abteilung für Strahlentherapie des MVZ-Taunus.

Neben Operation und Chemotherapie stellt die Strahlentherapie eine elementare Säule der Tumorbehandlung dar. Sie kann mit Chemotherapie kombiniert werden oder auch eine Ergänzung zur Operation sein. Die Strahlentherapie kann auch als alleinige Behandlung zur Heilung oder Linderung eingesetzt werden.

Der verantwortliche Strahlentherapeut verfügt über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten in der Behandlung von Tumorerkrankungen und bestimmten gutartigen Erkrankungen. Wir sind Fachärzte mit spezieller Ausbildung in Radioonkologie und Strahlentherapie.

Die nächsten Seiten sollen Ihnen helfen, erste Informationen über die Therapie und meine Mitarbeiter einzuholen.

Ihre
Dr. med. Claudia Hartmann
Leitende Ärztin Strahlentherapie im MVZ Taunus GmbH

STRAHLEN-HELFEN-HEILEN

Der Kontakt beginnt mit einem ausführlichen Aufklärungsgespräch.

Das Gespräch dient nicht nur zum Erheben der medizinischen Daten, sondern auch zum gegenseitigen Kennenlernen. Gerne können Sie zu diesem Gespräch eine Begleitperson Ihrer Wahl mitbringen.

Danach erfolgt das Bestrahlungs-Planungs-CT. Bei dieser computertomographischen Untersuchung erzeugen wir einen Datensatz, der die Basis der Bestrahlung bildet. So erstellen wir dann einen für Sie speziell angefertigten Bestrahlungsplan.

Während dieses CTs werden Markierungen direkt auf die Haut aufgetragen und mit transparenter Folie abgeklebt. Da die Folie wasserfest ist müssen Sie, auch für die gesamte Zeit der Bestrahlung, nicht auf Ihre gewohnte Körperhygiene verzichten.

Einige Tage später starten wir die eigentliche Strahlentherapie:
Die Ersteinstellung erfolgt zusammen mit Arzt und Physiker, die die gesamte Bestrahlung nochmals kontrollieren, um sie für die werktägliche Bestrahlung freizugeben. Ausgeführt wird diese von den Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten. Wöchentliche Lagekontrollen und ein kurzes Arztgespräch am Freitag sind selbstverständlich.

Die Bestrahlung bei onkologischen Erkrankungen erstreckt sich meist über einen Zeitraum von ca. 5-8 Wochen.

Die Bestrahlung bei entzündlich und degenerativen Erkrankungen dauert 2-3 Wochen (6-10 Fraktionen, 2-3 mal die Woche). Hier wird nur bei einigen Indikationen ein Planungs-CT angefertigt.

Mein Team und ich werden Sie während der gesamten Zeit betreuen und für Sie da sein.

Indikationen bei onkologischen Erkrankungen:

  • Mamma-Karzinom
  • Prostatakarzinom
  • Rektum-und Analkarzinom
  • Zervixkarzinom
  • Bronchialkarzinom
  • Hirntumore
  • Sarkome
  • Basaliome und andere Tumore der Haut
  • Tumore im HNO-Bereich
  • Metastasen

Indikationen bei entzündlichen oder degenerativen Erkrankungen:

  • Fersensporn
  • Schmerzen an der Achillessehne
  • Schmerzhafter Verschleiß der Zehengelenke oder des Vorderfußes
  • Schmerzhafter Verschleiß der Fingergelenke, der Handknochen oder des Daumensattelgelenks
  • Tennis- oder Golfarm
  • schmerzhafte Entzündungen, Verschleiß des Schultergelenks oder die Kalkschulter

und vieles mehr…
In der Regel treten keine Nebenwirkungen in der niedrig dosierten Strahlentherapie auf. Eine Besserung ist nicht sofort zu erwarten, tritt aber im Laufe der Zeit ein.
Glossar, die unten genannten Begriffe finden Sie ausführlich erklärt im Themenbereich „Physik“:

Physikalische Grundlagen

Bestrahlungsplanung

Linearbeschleuniger / MLC (Multileaf-Kollimator)

IMRT/ VMAT

IGRT

Radiochirurgie, stereotaktische Strahlentherapie

Das Ärzteteam

Nachdem Sie sich mit allen Befunden und der bildgebenden Diagnostik am Empfang gemeldet haben, werden wir Ärzte die Unterlagen genau prüfen und die Indikation zur Bestrahlung stellen. Manchmal sind noch ergänzende Untersuchungen notwendig.

Die Durchsicht der Unterlagen dauert immer etwas länger, damit der Arzt sich ein umfassendes Bild von Ihrer Erkrankung machen kann. Wenn diese geschehen ist, werden wir- Ärzte – Sie zu einem Aufklärungsgespräch bitten.

In der Regel dauert dies ca. eine Stunde (bei Erkrankungen entzündlicher oder degenerativer Art ca. 15-20 Minuten).
Es beinhaltet in verständlicher Form den Ablauf, die Nebenwirkungen und eventuelle Spätfolgen. Sie werden genügend Zeit haben um Fragen zu stellen. Es wird auch meistens die weitere terminliche Abfolge festgelegt.

Nachdem der zweite Termin erfolgt ist, das Planungs-CT, werden wir Ärzte das zu bestrahlende Gebiet festlegen. Danach erfolgt die Weitergabe an die Physik, die den Bestrahlungsplan errechnet. Ausführlich ist dieses im Kapitel „Physik“ erklärt. Hier finden Sie auch detaillierte Beschreibungen über Bestrahlungstechniken, über den Linearbeschleuniger und vieles mehr.

Sind Sie in der werktäglichen Bestrahlung, möchten wir Sie mindestens einmal in der Woche, nämlich am Freitag, sehen. Hier haben Sie Gelegenheit weitere Fragen zu stellen, die sich im Laufe der Bestrahlungen ergeben, wie z.B. sich über Reha Maßnahmen zu informieren.

Sportaktivitäten sind wissenschaftlich positiv bei der Bestrahlung belegt.

Wir unterstützen Sie auch gerne bei der Vermittlung psychosozialer Beratung oder geben Tipps zur Ernährung.

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