NEU: Interdisziplinäre demenzsensible Elektiv- und Akutversorgung (IDEA) – Informieren Sie sich am Tag der offenen Tür am 25. Oktober
Was braucht es, damit gute Pflege und Medizin auch in herausfordernden Situationen gelingen? Vor allem Zeit, Ruhe und ein Umfeld, in dem der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht. Hierfür steht die neue Interdisziplinäre demensensible Elektiv- und Akutversorgung (IDEA) in Bad Homburg bereit, die im November 2026 in den Hochtaunus-Kliniken eröffnet wird.
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Schon jetzt möchten wir Sie am 25. Oktober von 10 bis 18 Uhr am zu einem informativen Tag der offenen Tür in die Hochtaunus-Kliniken einladen.
Auf der demenzsensibel gestalteten Station steht nicht das Krankheitsbild im Vordergrund, sondern der Mensch mit seiner persönlichen Biografie, seinen Ressourcen und seinen individuellen Bedürfnissen. Dafür sind angepasste Arbeitsabläufe, eine besondere räumliche Gestaltung und vor allem ausreichend Zeit für eine personenzentrierte Versorgung vorgesehen.
Ein zentraler Baustein ist die enge Zusammenarbeit im multi-professionellen Team. Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Alltagsbegleiter arbeiten gemeinsam daran, Sicherheit, Orientierung und Wohlbefinden zu fördern. „Mehr Zeit für den einzelnen Menschen bedeutet auch, genauer hinzuschauen, Bedürfnisse wahrzunehmen und gemeinsam passende Lösungen zu finden“, so Kathrin Seefeldt, Pflegedirektorin der Hochtaunus-Kliniken.
Das Therapeutenteam als zentraler Anker
Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die Therapeutinnen und Therapeuten. Sie unterstützen die Patientinnen und Patienten mit kurzen alltagsnahen Angeboten, die weder über- noch unterfordern.
Körperlich aktivieren – kleine Bewegungsangebote , Sturzprophylaxe und sichere Transfers helfen dabei, Mobilität und Selbständigkeit möglichst lange zu erhalten.
„Eine demenzsensible Notaufnahme ist ein speziell gestalteter, patientenzentrierter Notfallbereich, der darauf ausgerichtet ist, bereits bei der Aufnahme kognitive Einschränkungen zu erkennen, Verwirrtheitszustände zu vermeiden und die Orientierung, Sicherheit und Würde älterer kognitiv eingeschränkter Patientinnen und Patienten zu erhalten. Um dies umzusetzen, arbeiten wir interdisziplinär an einer individuellen Diagnostik, Behandlung und Entlassungsplanung“, so Dr. med. Cornelius Gurlitt, der die medizinische Leitung der IDEA, in Kooperation mit Dr. medic. Peter Milata, inne hat.
Auf die besonderen Bedürfnisse ausgerichtet
Auch die Umgebung spielt eine wichtige Rolle. Die IDEA verfügt über sechs Einzelzimmer und dreizehn Doppelzimmer. Auf Wunsch können auch Angehörige aufgenommen werden. Ein durchdachtes Farb- und Lichtkonzept, klare Orientierungselemente und eine ruhige Gestaltung schaffen eine angenehme Atmosphäre. Davon profitieren nicht nur die Patientinnen und Patienten, sondern auch die Mitarbeitenden, für die ein strukturiertes und angenehmes Arbeitsumfeld entsteht.
Farben und Beschriftungen erleichtern die Orientierung, abgerundete Ecken, ruhigere Flure oder mit Motiven gestaltet Türen können dazu beitragen, Weglaufen und Stürze zu verhindern. Auch spezielle Deckenleuchten, die beispielsweise Naturmotive an die Decke projizieren, sind Teil des Konzepts. Sie können Angst und Stress reduzieren und damit das Wohlbefinden von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden gleichermaßen positiv beeinflussen.