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Gallenblase

Gallensteinerkrankung

Gallensteine, die keinerlei Beschwerden verursachen, sind nicht unbedingt behandlungsbedürftig. Sind aber einmal Beschwerden aufgetreten, so ist eine Behandlung zu empfehlen, da über 90 % der einmal symptomatischen Gallensteine immer wieder Beschwerden verursachen.
Folgen des unbehandelten Gallensteinleidens können schwere Entzündungen der Gallenblase und Gallenwege sein. Nach langjährigem Bestehen kann es zu bösartigen Veränderungen der Gallenblasenwand kommen.
Wenn Beschwerden auftreten, sollte die Gallenblase operativ entfernt werden. Bei geringeren Beschwerden kann der Zeitpunkt der Operation nach dem persönlichen Terminplan gewählt werden. Bei akuten Beschwerden, eventuell mit Fieber, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Stuhlentfärbung und dunklem Urin, sollte die Operation sofort, oder innerhalb einiger Tage nach Abklingen der akuten Symptomatik erfolgen. Ursache für diese Komplikationen sind oft Steine die in den Hauptgallengang gerutscht sind. Diese können heutzutage meist mit einer Spiegelung des Ganges per Kameratechnik über den Magen und Zwölffingerdarm entfernt werden. Bei drohendem Durchbruch der Gallenblase muss die Operation notfallmäßig durchgeführt werden.

Wie entstehen Gallensteine?

Gallensteine sind Ablagerungen in der Gallenblase, die durch Auskristallisieren von Bestandteilen der Lebergalle entstehen.
Die Gallensteine bestehen aus Cholesterin, Calcium, Gallenfarbstoffen (Bilirubin) oder einer Kombination dieser Substanzen. Sie werden in der Gallenblase oder den Gallenwegen abgelagert.
Jenseits des 40. Lebensjahres sind 32 % der Frauen und etwa 16 % der Männer mit Gallensteinen behaftet. Nicht jeder Steinträger hat jedoch auch Beschwerden.

Was bemerken Patienten, wenn Gallensteine Beschwerden verursachen?

  • Schmerzen im rechten Oberbauch, vor allem nach dem Genuss von fettreichen Speisen, gelegentlich in den Rücken ausstrahlend
  • Auftreten von krampfartigen Schmerzen, Koliken
  • Heller Stuhl, dunkler Urin
  • Bei Entzündung zusätzlich Fieber
  • Bei schwerem Verlauf zusätzlich stärkste Bauchschmerzen, gelegentlich auch zusätzlich Bauchspeicheldrüsenentzündung

Wenn eine oder mehrere der obengenannten Beschwerden auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bei zusätzlichem Fieber oder starken Bauchschmerzen muss dies unverzüglich geschehen.

Welche Untersuchungen sind erforderlich?

  • Erhebung der Krankengeschichte, körperliche Untersuchung
  • Ultraschalluntersuchung
  • Blutabnahme zur Bestimmung der Leber- und Gallenwegswerte, Bauchspeicheldrüsenwerte
  • Selten (s.o.) ist bei Verdacht auf Steine im Hauptgallengang eine zusätzliche Magenspiegelung mit Röntgendarstellung der ableitenden Gallenwege und ggf. Entfernung dieser Steine über die Magenspiegelung (sog. ERCP) erforderlich
  • Bei unklaren Beschwerden evtl. zusätzliche Untersuchungen, um Krankheiten, die ähnliche Beschwerden verursachen können, auszuschließen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die operative Behandlung ist für alle Betroffenen die Methode der Wahl. Die Gallenblase wird samt allen Steinen minimal-invasiv, mit einer endoskopischen Kamera und kleinsten Instrumenten, durch ca. 3-12mm große Hautschnitte entfernt. Ganz selten muß so wie früher über einen konventionellen Hautschnitt operiert werden. Ein Wiederauftreten von Steinen im restlichen Gallenwegssystem ist extrem selten, das Risiko von Komplikationen sehr gering.
Konservative Versuche, wie das chemische Auflösen, oder die Zertrümmerung mit Ultraschall haben sich nicht bewährt. Eine Entlassung ist in der Regel am 2. oder 3. Tag nach der Operation möglich!

Was muß nach der Operation beachtet werden?

Eine körperliche Schonung sollte bei der laparoskopischen Technik bis zur Wundheilung (ca. 12 Tage), bei der offenen Operation für 4 Wochen erfolgen, um einem Narbenbruch vorzubeugen. Eine besondere Diät ist nach Entfernung der Gallenblase nicht erforderlich!

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