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Projekte

Der Förderverein verfolgt das Anliegen, auf an Krebs erkrankte Menschen und deren unmittelbares soziales Umfeld aufmerksam zu machen und Versorgungsstrukturen mit Schwerpunkten wie Sport und Bewegungstherapie, Ernährung, Yoga und Kreativtherapien zu verbessern.

Egal ob aktuell neu erkrankt, früh oder in einer fortgeschrittener Krankheitsphase, egal ob mit Heilungsaussicht oder dem Schicksal einer chronischen Erkrankung – für alle muss neben hochkomplexen Behandlungsstrategien der Erhalt der Lebensqualität im Fokus stehen.

Unter der Leitung von Renata Kretschmar bieten wir nach Anmeldung an jedem ersten Mittwoch im Monat von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr eine individuelle Beratung an. Nähere Infos erhalten Sie per Mail oder Telefon.

Sport

Ein Beispiel ist die Aktion der sich bereits etablierenden „Sport trotz Krebs“- Initiative der Hochtaunuskliniken, gemeinsam mit dem Landessportbund Hessen, dem HBRS (Hessischer Behinderten- und Rehabilitationsverband), der FSH (Frauenselbsthilfegruppe) und dem Sportkreis Hochtaunus.

Krebs und Sport und Bewegung sind Begriffe, die perfekt zusammenpassen, und die Schirmherrschaft für dieses Thema übernimmt Dagmar Giesecke, die Vorsitzende des Fördervereins.

Onkologische Bewegungsmedizin ist auf dem Weg, eine Standardsäule in der Medizin zu werden. Wissenschaftliche Daten zeigen die besondere Bedeutung schon in der Krankheitsvorbeugung, vor Therapiebeginn, während der akuten Behandlungsphase zur Senkung von Nebenwirkungen und auch später in der Rehabilitation, der Nachsorge mit der Verminderung des Rückfallrisikos und sogar bei chronischem Krankheitsverlauf.

Für eine Reihe von Krebserkrankungen gelten Empfehlungen für 150 Minuten an die aktuelle Behandlungssituation angepasstes moderates Training pro Woche, als Chance zur Verbesserung der Lebensqualität, der kardiorespiratorischen Fitness, der körperlichen Leistungsfähigkeit, der Verbesserung des Schlafes und Verminderung von Fatigue.

Wir wollen Ihnen helfen, ein geeignetes Bewegungsangebot wohnortnah zu finden, und wir wissen, wie schwer manchmal ein Anfang sein kann, wie wichtig Unterstützung für die Einschätzung der individuelle Möglichkeiten sein kann und wie gut die Integration in den neuen Alltag ist.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie von den positiven Wirkungen der Bewegungsmedizin profitieren.

Kunst/Musik/Tanz

Dr. med. Katharina Goll ist Fachärztin für Innere Medizin mit den Zusatzbezeichnungen Palliativmedizin, Ernährungsmedizin, Psychoonkologie und klinische Geriatrie.
Seit Oktober 2017 leitet sie die Palliativabteilung in den Hochtaunus-Kliniken.
Auf der Palliativstation werden Patienten betreut, die an einer schweren und nicht mehr heilbaren Erkrankung leiden.

Der Fokus unserer Therapie liegt auf einer Reduktion belastender Symptome wie Schmerzen, Atemnot, Angst, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche und Gewichtsverlust. Hiermit möchten wir die Lebensqualität verbessern und damit den Patienten ermöglichen, ein Leben soweit wie möglich aktiv und in Würde führen zu können.

Durch ein multiprofessionelles Team aus palliativ care Pflegekräften, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Psychoonkologen, Seelsorgern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Ärzten versuchen wir diese Krankheitssymptome zu lindern. Darüber hinaus bieten wir auch den Angehörigen Hilfe bei der Bewältigung der Krankheitssituation an.
Hierzu ist uns die enge Zusammenarbeit mit den Hausärzten und den Angehörigen wichtig, da wir, wenn möglich, eine Entlassung in den häuslichen Bereich anstreben.

Der Fokus unseres Strebens liegt also in der Verbesserung der Lebensqualität!

Hierzu konnte in Studien die positive Wirkung der kunst- und musiktherapeutischen Behandlung bei Patienten in der Palliativversorgung nachgewiesen werden. Kunsttherapie weckt positive Erinnerungen und aktiviert persönliche Themen. Sie wirkt emotional entspannend, wohltuend, beruhigend so dass sie einzelne Symptombereiche wie Depression, Traurigkeit, Angst, Müdigkeit, Fatigue und Schmerz reduziert und damit die Lebensqualität und das Wohlbefinden verbessert.

Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben auch gezeigt, dass die meisten Erkrankungen durch körperliche Aktivität positiv beeinflusst werden können. Ganz besonders trifft das beim Tanzen zu.
Tanz verbindet Körper, Seele und Geist und verwirklicht damit den Wunsch vieler Patienten mit Krebs nach einer ganzheitlichen Behandlung.

Tanz kann helfen, den Umgang mit der Krankheit zu verändern, weil Patienten merken, dass sie etwas leisten können, dass sie etwas mit ihrem Partner gemeinsam schaffen können und dass es eine Gemeinschaft beim Training gibt, die sich untereinander stützt.

Tanz ist darüber hinaus wissenschaftlich nachweislich der beste Schutz vor Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Demenz.
Beides sind Projekte, die wir gerne in unserer Arbeit mit unseren Patienten mit Hilfe des Fördervereins integrieren möchten.

Yoga

Viele große internationale Studien haben gezeigt, dass Yoga bei Patienten, die eine Strahlentherapie bekommen, unterstützend wirken und Stress abbauen kann.

Daher möchten wir, vom Förderverein „Lebensqualität im Fokus“, unter der Obhut von Frau Dr. Claudia Hartmann, jenen Patienten, die sich in der Strahlentherapie befinden, regelmäßig Yogastunden anbieten.

Das Yoga soll freitags nachmittags in den Räumen der Strahlentherapie, als Ausklang der Strahlentherapeutischen Woche und als Einstieg ins Wochenende, stattfinden.

Die Yogastunde ist für die strahlentherapeutischen Patienten ist kostenfrei, Spenden sind natürlich herzlich willkommen. Nähere Einzelheiten können interessierte Patienten in der Strahlentherapie erfahren.

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