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Ärztliche Leitung der Frauenklinik Prof. Dr. med. Dominik Denschlag

Frauenklinik: Schonendes OP-Verfahren bei Dysplasien – Hochtaunus-Kliniken bieten Schlingenkonisation in Lokalanästhesie an

Wenn ein operativer Eingriff notwendig wird, fürchten viele Menschen vor allem die Vollnarkose. Die Angst, zu früh oder gar nicht mehr aufzuwachen, ist ebenso verbreitet, wie die Angst vor Schmerzen und Beschwerden nach der Operation. Durch den medizinischen und technischen Fortschritt können heute Operationen ambulant durchgeführt werden, für die bis vor wenigen Jahren eine Vollnarkose mit Klinikaufenthalt notwendig waren.

Die Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg bieten ab sofort die Schlingenkonisation in Lokalanästhesie an – eine moderne und schonende Behandlungsmethode bei bestimmten Veränderungen des Gebärmutterhalses. Der Eingriff wird schnell und ohne Vollnarkose durchgeführt, was sowohl den Patientinnen als auch dem medizinischen Team zahlreiche Vorteile bietet. Die Hochtaunus-Kliniken sind damit eine der wenigen Kliniken in Deutschland und die einzige in der Region, die dieses schonende OP-Verfahren anbieten.

Die Schlingenkonisation ist eine der häufigsten gynäkologischen Operationen, bei der ein kegelförmiges Stück Gewebe aus dem Gebärmutterhals entfernt wird. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Krebsvorstufen (Dysplasien). Die Schlingenkonisation kommt vor allem bei Frauen mit krankhaften Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals zum Einsatz. Diese werden fast immer durch eine lang anhaltende Infektion mit sogenannten Hochrisiko-Humanen Papillomviren (HPV) verursacht. Auch bei einem Adenokarzinom in situ (AIS), einer schweren Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs, sowie bei älteren Frauen mit abgeschlossener Familienplanung, bei denen moderate Zellveränderungen festgestellt wurden, kann dieses Verfahren sinnvoll sein.

Die Behandlung erfolgt in Lokalanästhesie, also ohne Vollnarkose, was viele Vorteile hat: „Diese Art der Konisation ist ein großer Mehrwert für die Patientinnen, die nach der OP am selben Tag wieder nach Hause gehen können“, erklärt Prof. Dr. med. Dominik Denschlag, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Leiter des Brust- und Gynäkologischen Krebszentrums an den Hochtaunus-Kliniken. Zudem treten bei diesem modernen Verfahren keine unangenehmen Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen auf, wie es bei einer Vollnarkose der Fall sein könnte. Ein weiteres Plus: Die Patientinnen sind nach dem kurzen Eingriff wieder fahrtüchtig und brauchen keine Begleitperson für den Heimweg.

„Die Schlingenkonisation in Lokalanästhesie ist eine moderne und sanfte Methode zur Behandlung von Gebärmutterhalsveränderungen. Sie bietet den Patientinnen zahlreiche Vorteile, darunter eine schnelle Genesung und das Vermeiden unangenehmer Narkose-Nebenwirkungen. Die Hochtaunus-Kliniken bieten damit eine sehr effiziente, sichere und komfortable Alternative zur Behandlung von zervikalen Veränderungen an“, fasst Prof. Dr. med. Dominik Denschlag die Vorteile des neuen Angebots zusammen.


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